Noni
Die Indian mulberry, hierzulande auch besser bekannt als Noni, ist die sagenumwobene Frucht des Nonibaums, dessen einstige Heimat wohl das australische Queensland war, bevor er sich von dort aus bis nach Asien und zu den französisch-polynesischen Inseln verbreitete.
Vor ungefähr zweitausend Jahren entdeckten polynesische Seeleute die Frucht, die später unter ihnen als “Noni” bekannt wurde. Denn schnell erkannten die Menschen die wohltuende wie heilende Wirkung der Pflanzenfrucht, was ihre große Popularität – bis in die heutigen Tage! – erklären würde.
Der Nonibaum als solcher ist unter Pflanzenkennern als ein sogenannter Laubbaum bekannt. Laubblätter haben eine einfache Form, sind grün und verfügen über einige Nebenblätter derselben Farbe. Die Blüten des Nonibaums sind weiß, was der Pflanze als Erkennungsmerkmal dient. Die Fruchtblätter hingegen sind zu Knoten verwachsen. Die Nonifrucht ihrerseits ist also nicht größer als eine winzige Murmel. – Ein weiterer Indikator des Nonis ist sein Geruch. Dieser wird des öfteres als etwas stechend und gewöhnungsbedürftig beschrieben, was dem Geschmack der Frucht aber keinen Abbruch tut.
Noni wird weltweit in Form des “Nono-Fruchtsaftes” vertrieben, der durch das aufwändige Abtropfverfahren aus den Früchten der Mutterpflanze gewonnen wird, die gewährleistet, dass keine gesundheitsschädigenden Stoffe ins Fertigprodukt gelangen. – Die Vermarktung als solche bedient sich der Hilfe des World Wide Webs. In Europa, besonders aber in Deutschland, ist der Beliebtheitsgrad der Noniprodukte seit ihrer Einführung vor einigen wenigen Jahren extrem gestiegen.
Dieser Trend setzt sich auch weiterhin fort, was nicht nur am wirklich guten Geschmack des Noni-Fruchtsaftes liegt, sondern ebenso an den bereits oben erwähnten Wirkungsweisen. So stehen Noniprodukte und ihre Hersteller für einen gesünderen Lebensstil. Deshalb finden sich in den Noni-Fruchtsäften nicht nur unzählige kleine und wohlschmeckende Fruchfleischstückchen, die beladen sind mit einer Vielzahl von Vitaminen, sondern auch der Wirkstoff der Nonifrucht: das sogenannte Xeronin, dessen Entdecker der renommierte Botaniker Ralph Heinicke war, der schon damals in einer Publikation in der Fachzeitschrift Bulletin of the National Tropical Botanical Garden den Nutzen des Xeronins für die Medizin anpries.
Der Nonipflanze wird schon seit jeher eine gesundheitsfördernde und entspannende Wirkung nachgesagt. Sie wird heute gegen leidliche Krankheiten wie Diabetis, Gicht, Arthritis und krankhafte Verstimmungen (Depressionen) eingesetzt – wie aber auch bei Übergewicht. Ärzte auf der ganzen Welt empfehlen die Einnahme der Nonipflanze in Form des Fruchtsaftes, um sich als Mensch gesund zu halten. Sie soll sogar bei Krebs helfen und das Risiko, daran zu erkranken, eindämmen.
So ist ein Schluck Noni allemal was wert!